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Die |
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Marktgemeinde Hinterbrühl |
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lädt ein zur |
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VERLEGUNG VON „STOLPERSTEINEN“ |
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zum Gedenken an zwei Hinterbrühler Bürger,
die im Widerstand gegen das NS-Regime ihr Leben verloren haben. |
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Freitag, 24. August 2007 |
| 10.30 Uhr: |
Pressegespräch
im SOS-Kinderdorf Hinterbrühl, Kröpfelsteigstraße 42 |
| 11.00 Uhr: |
Verlegung des Stolpersteins für Karl von Motesiczky
vor dem früheren Wohnhaus im heutigen SOS-Kinderdorf |
| 11.30 Uhr: |
Verlegung des Stolpersteins für Eduard Göth
vor dem früheren Wohnhaus, Hinterbrühl, Hauptstraße 70b
Anschließend bittet die Marktgemeinde Hinterbrühl zu einem kleinen Imbiss
in das benachbarte Pfarrheim. |
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DIE BEIDEN STOLPERSTEINE WURDEN VON FRAU DR. BARBARA BOREK UND DER BANK AUSTRIA HINTERBRÜHL FINANZIERT. |
Karl von Motesiczky
geb. 25. September 1904, war Psychoanalytiker und Privatgelehrter. Er wohnte in der Villa Todesco, die im Gelände des heutigen SOS-Kinderdorfes Hinterbrühl stand. Obwohl er nach den Nürnberger Gesetzen als „Halbjude" galt, verließ er Österreich nicht. Er sagte: „Wer wird Widerstand leisten, wenn alle gehen."
Im Herbst 1939 beschloss er, gemeinsam mit Ella und Kurt Lingens sowie anderen, eine Widerstandsgruppe zu gründen.
In der Hinterbrühler Villa beherbergte er mit seinen Freunden Juden, um sie in die Schweiz zu bringen. Beim Versuch, die Familie Goldstein in die Schweiz zu bringen, wurden sie verraten und verhaftet.
Karl von Motesiczky kam wegen staatsfeindlicher Betätigung ins KZ Auschwitz und starb dort am 25. Juni 1943. Ella Lingens überlebte Auschwitz nur, weil sie Ärztin war. In Yad Vashem, der Holocaust-Gedenkstätte in Jerusalem, wurden beide als „Gerechte der Völker“ ausgezeichnet. |